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maik
2026-08-18 15:32:41 +02:00
co-authored by Claude Opus 4.8
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title: "Szenetreffpunkt Gaststätte „Heilsberg“"
date: 2021-04-01
kategorien: ["Aufenthaltsorte"]
lat: 50.7664389
lng: 11.2644144
address: "Große Gasse 2, 07407 Remda-Teichel"
quelle: "Dirk Laabs (2017): „Wir arbeiten weiter“ Der „Nationalsozialistische Untergrund“ in Sachsen. Online unter: https://www.nsu-watch.info/2017/06/wir-arbeiten-weiter-der-nationalsozialistische-untergrund-in-sachsen/ Röpke/ Speit (2013): Blut und Ehre. Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland. Berlin: Christoph Links Verlag, S. 123-125"
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Die ehemalige Gaststätte „Heilsberg“ wurde ab Frühjahr 1997 zur überregionalen Anlaufstelle für Neonazis und zum regelmäßigen Treffpunkt für Mitglieder des Thüringer Heimatschutz. Der Thüringer Heimatschutz ist ein neonazistisches Netzwerk, dass länderübergreifend ausgerichtet ist und einen engen Kontakt zu den Blood&Honour Strukturen pflegte. Zu den Aktivitäten, die dem Thüringer Heimatschutz zugrechnet werden, zählen sowohl öffentliche Aktionen als auch das Verschicken von zahlreichen Bombenattrappen und das Ablegen von Sprengsätzen. Bei einer Durchsuchung der Gaststätte 1997 wurde das bis dahin größte Waffenlager Thüringens gefunden.
Auch Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe hatten sich als „Sektion Jena“ dem Thüringer Heimatschutz angeschlossen. Nach ihrer Flucht aus Jena und dem beginnenden Leben in der Illegalität wurde in der Gaststätte noch ein Konzert veranstaltet, bei dem 700 DM für die Drei gesammelt wurden.