erster brauchbarer stand.

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title: "Mordanschlag auf Enver Şimşek"
date: 2000-09-09
kategorien: ["Mordanschläge"]
lat: 49.3982626
lng: 11.1460101
address: "Liegnitzer Straße, Nürnberg"
datum: "9.9.2000"
quelle: "Mair, Birgit: Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen (5. aktualisierte und erweiterte Auflage 2021) Nürnberg, S. 12."
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Am 9. September 2000 vertrat der hessische Blumengroßhändler Enver Şimşek in der Liegnitzer Straße in Nürnberg einen Mitarbeiter, der im Urlaub war und der normalerweise den Stand betreute. Am Nachmittag fand die Polizei den schwer verletzten Blumenhändler in seinem Lieferwagen. In seinem Körper steckten acht Kugeln. Der 38-Jährige, der seit seinem 24. Lebensjahr in Hessen gelebt hatte, starb zwei Tage später im nahegelegenen Klinikum Süd. Er hinterließ eine vierzehnjährige Tochter und einen dreizehnjährigen Sohn. Beide Kinder wurden in Deutschland geboren. Dass der Blumenstand sich auf dem ehemaligen NSDAP-Reichsparteitagsgelände in unmittelbarer Nähe des ehemaligen SS-Lagers befand, spielte bei den polizeilichen Vermittlungen keine Rolle. Stattdessen wurde die Ehefrau des Mordopfers verdächtigt, den Mord in Auftrag gegeben zu haben. Anschließend wurde jahrelang erfolglos in Richtung „Organisierte Kriminalität“ ermittelt, was die Familie schwer belastete.
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title: "Murder of Enver Şimşek"
date: 2000-09-09
kategorien: ["Mordanschläge"]
lat: 49.3982626
lng: 11.1460101
address: "Liegnitzer Straße, Nürnberg"
datum: "9.9.2000"
quelle: "Mair, Birgit: Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen (5. aktualisierte und erweiterte Auflage 2021) Nürnberg, S. 12."
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On 9 September 2000, the Hessian flower wholesaler Enver Şimşek was covering for a colleague who was on vacation and who normally ran the stand on Liegnitzer Straße in Nuremberg. In the afternoon, police found the severely injured flower vendor in his delivery van. Eight bullets were lodged in his body. The 38-year-old, who had lived in Hesse since he was 24, died two days later at the nearby Klinikum Süd. He left behind a fourteen-year-old daughter and a thirteen-year-old son. Both children had been born in Germany. The fact that the flower stand was located on the former NSDAP Reich Party Rally Grounds, in the immediate vicinity of a former SS camp, played no role in the police investigation. Instead, the murder victim's wife was suspected of having ordered the murder. Investigators subsequently pursued, for years and without success, the theory of "organized crime," which placed a heavy burden on the family.