erster brauchbarer stand.

This commit is contained in:
maik
2026-08-18 15:32:41 +02:00
commit 553247cdfb
460 changed files with 13751 additions and 0 deletions
@@ -0,0 +1,11 @@
---
title: "Aufenthaltsort Mandy S."
date: 2017-12-08
kategorien: ["Aufenthaltsorte"]
lat: 49.2654955
lng: 11.0516503
address: "Rother Straße 8B, 91186 Büchenbach"
datum: "08.12.2017"
quelle: "„Mandy S. war auch in der fränkischen Neonazi-Szene aktiv“, nordbayern.de vom 08.12.2017, Internet: https://www.nordbayern.de/region/mandy-s-war-auch-in-der-frankischen-neonazi-szene-aktiv-1.6966580 [Aufruf 07.09.2021] Zeugenaussage von Mandy S. im NSU-Prozess München am 11.03.2014, Internetseite: https://www.nsu-watch.info/2014/03/protokoll-89-verhandlungstag-26-februar-2014/ [Aufruf 07.09.2021] Zeugenaussage von Mandy S. im NSU-Prozess München am 27.02.2014, Internetseite: https://www.nsu-watch.info/2014/03/protokoll-90-verhandlungstag-27-februar-2014/ [Aufruf 07.09.2021] Zeugenaussage von Mandy S. im NSU-Prozess München am 10.04.2014, Internetseite: https://www.nsu-watch.info/2014/04/protokoll-105-verhandlungstag-10-april-2014/ [Aufruf 07.09.2021] Deutscher Bundestag, 19. Wahlperiode: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Martina Renner, Dr. André Hahn, Gökay Akbulut, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 19/6749 Aktueller Stand laufender Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit Unterstützungshandlungen für den „Nationalsozialistischen Untergrund“ und Aktivitäten bereits verurteilter NSU-Helfer vom 18.01.2019, Internetseite: https://dserver.bundestag.de/btd/19/071/1907165.pdf [Aufruf 08.09.2021]"
---
Die aus Erlabrunn bei Johanngeorgenstadt in Sachsen stammende Mandy S. organisierte dem späteren NSU-Trio nach seiner Flucht Ende Januar 1998 einen Unterschlupf in einer Wohnung in Chemnitz. Dort lebten die RechtsterroristInnen vom 1. Januar 1998 bis zum 31. Juli 2002. S. lieh Beate Zschäpe damals zudem ihre AOK-Krankenkassenkarte. Beate Zschäpe verwendete den Namen von Mandy S. in verschiedenen Dokumenten als Tarnnamen. Den im Münchner NSU-Prozess 2018 verurteilten Neonazi André E. kannte sie bereits aus der Schule. Von 31. Juli 2002 bis 10. März 2003 lebte S. in Büchenbach bei Roth, nahe Nürnberg, wo sie Schießtrainings im örtlichen Schützenverein absolvierte. Sie pflegte u.a. Kontakte zur 2004 verbotenen neonazistischen „Fränkischen Aktionsfront“ (FAF) sowie zur 2011 verbotenen neonazistischen „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e.V.“ (HNG). Der Name des damaligen führenden FAF-Aktivisten, Matthias Fischer, stand auf der Kontaktliste des NSU, die nach dem Abtauchen des Trios im Januar 1998 in einer von Beate Zschäpe angemieteten Garage in Jena gefunden worden war. Mandy S. publizierte zudem im Neonazi-Fanzine „Landser“, das von Matthias Fischer herausgegebenen worden war. Gegen S., die nicht mehr in Franken lebt, läuft im Zusammenhang mit den NSU-Verbrechen seit Jahren ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung.
@@ -0,0 +1,11 @@
---
title: "Mandy S.'s Place of Residence"
date: 2017-12-08
kategorien: ["Aufenthaltsorte"]
lat: 49.2654955
lng: 11.0516503
address: "Rother Straße 8B, 91186 Büchenbach"
datum: "08.12.2017"
quelle: "„Mandy S. war auch in der fränkischen Neonazi-Szene aktiv“, nordbayern.de vom 08.12.2017, Internet: https://www.nordbayern.de/region/mandy-s-war-auch-in-der-frankischen-neonazi-szene-aktiv-1.6966580 [Aufruf 07.09.2021] Zeugenaussage von Mandy S. im NSU-Prozess München am 11.03.2014, Internetseite: https://www.nsu-watch.info/2014/03/protokoll-89-verhandlungstag-26-februar-2014/ [Aufruf 07.09.2021] Zeugenaussage von Mandy S. im NSU-Prozess München am 27.02.2014, Internetseite: https://www.nsu-watch.info/2014/03/protokoll-90-verhandlungstag-27-februar-2014/ [Aufruf 07.09.2021] Zeugenaussage von Mandy S. im NSU-Prozess München am 10.04.2014, Internetseite: https://www.nsu-watch.info/2014/04/protokoll-105-verhandlungstag-10-april-2014/ [Aufruf 07.09.2021] Deutscher Bundestag, 19. Wahlperiode: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Martina Renner, Dr. André Hahn, Gökay Akbulut, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 19/6749 Aktueller Stand laufender Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit Unterstützungshandlungen für den „Nationalsozialistischen Untergrund“ und Aktivitäten bereits verurteilter NSU-Helfer vom 18.01.2019, Internetseite: https://dserver.bundestag.de/btd/19/071/1907165.pdf [Aufruf 08.09.2021]"
---
Mandy S., who came from Erlabrunn near Johanngeorgenstadt in Saxony, organised a hideout for the later NSU trio in a flat in Chemnitz after their flight at the end of January 1998. The right-wing terrorists lived there from 1 January 1998 to 31 July 2002. At the time, S. also lent Beate Zschäpe her AOK health insurance card. Beate Zschäpe used Mandy S.'s name as an alias in various documents. She already knew the neo-Nazi André E., convicted in the Munich NSU trial in 2018, from school. From 31 July 2002 to 10 March 2003, S. lived in Büchenbach near Roth, close to Nuremberg, where she took shooting training at the local shooting club. Among others, she maintained contacts with the neo-Nazi "Fränkische Aktionsfront" (FAF), banned in 2004, and the neo-Nazi "Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e.V." (HNG), banned in 2011. The name of the then-leading FAF activist, Matthias Fischer, appeared on the NSU's contact list, which was found in a garage in Jena rented by Beate Zschäpe after the trio went underground in January 1998. Mandy S. also published in the neo-Nazi fanzine „Landser", which was edited by Matthias Fischer. S., who no longer lives in Franconia, has for years been the subject of an investigation in connection with the NSU crimes on suspicion of supporting a terrorist organisation.